Gemeinsam für ein gesundes leben.

Gemüse und Obst von der Sonnenseite des Leithabergs


Wir lieben, was wir tun. Von der Aubergine bis zum Zucchini produzieren wir Gemüse mit viel Handarbeit im Freiland zum Teil ganzjährig. Unsere Produkte werden ganzjährig in der Region verkauft - Wochenmarkt, Zustellung, Gesundes Kistl, Gastronomie und Einzelhandel.

 

Euer Johannes Neuberger


Wochenmarkt in Eisenstadt: Freitags von 6.30 bis 12.00 Uhr (FuZo, Hauptplatz)

 

Bei Schönwetter kann jeder am Markt stehen und verkaufen.

Wir sind das ganze Jahr am Markt anzutreffen - auch über den Winter.

Für unsere Kunden und die es noch werden wollen.

 

"Order an Carry" das Service für die Zukunft am Wochenmarkt:

 

Der Kunde packt seine vorbereitete Bestellung auf einem eigenen Tisch in Ruhe ein.

Rechnungsbetrag ist beigelegt.

Barzahlung oder Überweisung sind möglich

keine Wartezeit

Ich benötige bloß die Bestellliste bis Donnerstag abend per mail oder sms.

 

Neukunden für das Kistl bitte über das Bestellformular anmelden.

 

Abhof-Verkauf:       Samstags von 9.00 bis 14.00 Uhr

 


Aus aktuellem Anlass:

KW 38

Diesmal wieder eine Veranstaltungsankündigung:

Wir sind kommenden Mittwoch, 21.9 von 15:00 bis 19:00 Uhr am Jahreszeitenmarkt in Eisenstadt am Oberberg mit einem Gemüse- und Obststand vertreten. Selbstverständlich kann auch diesmal vorbestellt werden.

 

Und eine Vorankündigung:

Vom Sonntag, 16. bis 23. Oktober ist aufgrund der Olivenernte in Italien Betriebsurlaub. In diesem Zeitraum finden keine Zustellungen und kein Abhofverkauf statt. Auch am Wochenmarkt werden wir nicht vertreten sein. Gerne sind wir wieder ab Montag, 24. Oktober für unsere Kunden wieder da.


KW 37

Am Samstag, 17.9. sind wir neben unseren anderen Aktivitäten zusätzlich mit einem Verkaufsstand beim „Sterz-Festival“ in Donnerskirchen im Martinsschlössl von 14.00 bis 18.00 Uhr anzutreffen. Es wird eine Auswahl an Produkten geben. Sollte jemand von dort etwas abholen wollen, bitte bis Freitagabend einfach bestellen.

Die Hauszwetschken zum Einkochen sind im Verkauf. Ab 5 kg Bestellmenge gibt es das Kilo um € 2,50.


KW 33

Wir haben in der „kühleren“ Woche für Herbst und Winter gepflanzt. Natürlich, Wasser ist das größte Problem. Gewisse Gemüsearten habe ich aufgegeben, also Triage betrieben. Gemüse kann eben nicht schreien. Ich muss aber geschäftstechnisch an die Zukunft denken. Ein weiteres Problem stellt das Wild dar. Wenn sie nichts zu trinken finden, dann bieten ihnen Melonen, Kürbisse und sogar Melanzani eine besondere Quelle.

 

Und schon von den Bauernaufständen in den Niederlanden gehört, die seit Juni laufen? Jetzt geht es in Spanien los, wo Bauern wegen der steigenden Betriebskosten einerseits und andererseits wegen der hohen Lebensmittelkosten im Handel, und ihre Waren nicht mehr gekauft werden, auf der Straße formieren.

https://exxpress.at/macht-euch-auf-action-bereit-kein-ende-der-bauernproteste-in-sicht/

https://exxpress.at/experte-ueber-agrarpolitik-der-niederlande-es-geht-nur-um-ideologie/


KW 32

Die einen kommen und die anderen fahren in den Urlaub. Dabei passiert es leider, dass ich mal jemanden vergesse zum richtigen Zeitpunkt zu beliefern – sorry. Vielleicht bin ich nach den Hitzetagen ja auch schon urlaubsreif…

 

Und wieder muss ich eine Verlegung des Marktplatzes ankündigen:

Aufgrund der Wein- und Genusstage vom 24. Bis 28. August findet der Wochenmarkt ab dieser Woche in der Rossschwemme beim Kulturzentrum statt. Ich stehe direkt beim Zugang von der Osterwiese (ausreichend Parkmöglichkeiten).

 

Ich habe nichts gegen Tipps und Ratschläge von unserer Regierung, aber überregulieren lasse ich mich nicht. Wie komme ich dazu auf der Autobahn mit 100 und auf den Freilandstraße mit 80 km/h tuckern zu müssen und das wegen dem Krieg in der Ukraine, wo sich die deutsche Innenministerin mit ihrem Kollegen, die deutsche Botschafterin und der Kiewer Bürgermeister am Balkon der deutschen Botschaft mit Schampus lachend fotografieren lassen?


" Das Ziel vor Augen überwindet jedes Hindernis"


KW 31

Und wieder kommen neue Sommerprodukte ins Angebot:

Pfefferoni und Chilis, Eierschwammerl aus der Buckligen Welt, kleine Wassermelonen, Melanzaniraritäten – also einfach in der Produktliste schmöckern.

 

Marillen hab ich diese Woche noch – ab 5 kg € 4. Gurkerl zum Einlegen, Paradeiser und Paprika zum Einkochen oder Verarbeiten gibt es laufend.                                                                  

 


KW 29

Es wird geredet, und zwar hinter meinem Rücken und da bin ich schon etwas sauer: „Ich wäre jetzt mit den Preisen massiv gestiegen!“

Das ist schlichtweg falsch. Die frischen Karotten und Zwiebel sind im Kilo um 50 Cent teurer geworden und das war´s. Hätte ich schon vor zwei Jahren machen müssen, denn da sind das Pflanz- bzw. Saatgut um mehr als das doppelte gestiegen. Die Gründe hierfür kenne ich bis heute nicht.

Wenn die Betriebskosten auch weiterhin so steigen, werde ich schon auch die Teuerung weitergeben müssen. Nur zur Info: Derzeit zahle ich für eine Volltankung im Traktor gute € 280 und das je nach Arbeitsintensität wöchentlich. Leistbar? Für einen Betrieb der bis heute ohne Förderungen ausgekommen ist!?

Die Marillen entfalten mittlerweile auch ein wunderbares Aroma. Größere Mengen (ab 5 kg € 4,00/ kg)bitte vorbestellen.

Dasselbe gilt für Paradeiser zum Einkochen (ab 5 kg € 3,00/kg). Es gibt sie laufend. Ich bearbeite die Bestellungen nach der Reihe ab.

 


KW 28

Der Markt am Freitag findet diesmal im oberen Teil der Fußgängerzone statt. Ich stehe wieder vor dem Orgelbauerhaus.

Endlich sind die ersten Paprikasorten da: gelb – spitz und grün – Block

Aufgrund der Hitzewelle haben sich die Paprika, sowie andere Pflanzen auch nicht weiterentwickelt. Ab 28 Grad hört das Pflanzenwachstum auf, die Pflanze konzentriert sich einzig nur um das Überleben. Wenn es ihr länger nicht gut geht stößt sie auch die Früchte ab. Also, nicht verwundert sein.

Die Marillen entfalten mittlerweile auch ein wunderbares Aroma. Größere Mengen bitte vorbestellen.


KW 27

Diese Woche scheint die Hitzewelle unterbrochen zu sein. Für mich ist es ehrlich gesagt zu viel, wenn ich dann nicht mehr ruhen kann und die Nacht keine Abkühlung mehr bringt. Die Pflanzen selbst brauchen Wasser, wobei wir selbstverständlich nicht alles und überall gießen können. Schwierigkeiten bereiten uns der Karfiol und der Brokkoli, mal sehen wie es hier weitergeht. Und die nächste schwierige Aufgabe sind die Marillen, außen schön innen noch grün. Ich hoffe sie werden nicht auf den Bäumen gedörrt. Diese Woche gibt es die ersten. Zum Einkochen sind sie jedoch noch nicht geeignet. Wenn jemand größere Mengen benötigt, bitte melden.

 

 

 

Heute möchte ich das Projekt „Gesund aus der Krise“ für Kinder und Jugendliche des Berufsverbandes der österreichischen Psychologinnen und Psychologen vorstellen, weil ich es wichtig finde und vielleicht auch im Umfeld meiner Kunden Bedarf besteht:

 

 

 

Was umfasst „Gesund aus der Krise“ für junge Menschen?
·rund 8000 Therapieplätze für betroffene Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 21 Jahre in ganz Österreich
·15 kostenfreie klinisch psychologische, gesundheitspsychologische oder
psychotherapeutische Behandlungseinheiten im Einzel- oder Gruppensetting pro Kind, Jugendlichem und jungem Erwachsenen

 


Warum gibt es die Initiative „Gesund aus der Krise“?
Psychische Symptome haben vor allem bei jungen Menschen in Österreich seit Beginn der Covid-19-Pandemie überhandgenommen. Mehr als die Hälfte aller Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die den 22.Geburtstag noch nicht erreicht haben, sind von depressiven Symptomen betroffen, knapp jeder zweite junge Mensch leidet an Schlafstörungen und rund ein Drittel ist von Angstsymptomen betroffen. 16 Prozent haben gar wiederkehrende Suizidgedanken.

 


Wie können Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene für „Gesund aus der Krise“ angemeldet werden?
·Onlineanmeldung https://gesundausderkrise.at/anmeldung/
·Telefon: Service-Nummer 0800/800122
·Per Mail: info@gesundausderkrise.at
durch Behandler:innen, Zuweiser:innen/Einrichtungen, Erziehungsberechtigte, ab 14 Jahren auch eigenständig möglich

 


 

KW 26

Aufgrund der Hitzewelle ist es wieder an der Zeit den heißen Nachmittag zum Ruhen zu nützen und die kühlere Nacht zum Arbeiten. Gottlob fällt mir das nicht schwer und so versuch ich meinen Tagesablauf neu zu ordnen.

Neue Produkte wie Zucchini und der Gemüsekürbis erweitern das Angebot. Diese und nächste Woche wird es noch Kirschen geben. Bitte bestellen, wenn es eine größere Menge sein soll. Marillen gibt es dann ab nächster Woche.

 

Ansonsten mache ich mir auch Gedanken über die Teuerungen, die uns von allen Seiten begegnen. Vor allem wenn mir Politiker vorschreiben wollen, wie ich meine Ausgaben in Grenzen halten kann/ soll, wird mir ehrlich gesagt schlecht. Und jetzt ist es an der Zeit, dass auch ich meinen Salat dazugebe. Mein Vorschlag betrifft mich nicht mehr direkt, weil ich es mir vor vielen Jahren abgewöhnt habe und mittlerweile auch keinen Fernseher besitze. Ich mach mal einen Vorschlag, stell dein TV-Gerät für eine Woche ins Eck. Der Sommer bietet sich dafür bestens an. Ich bin mir sicher, dass das Gerät bei vielen im Eck bleibt und dessen Platz anderes einnimmt, Bilder von den Liebsten, ein Aquarium oder einfach nur Blumen. Und dann wird mal wirklich Geld gespart. Keine Gebühr, keine stromfressenden Nebengeräte, keine anderwertigen Karten- oder Kabelgebühren. Stell dir mal vor 40% der Österreicher würden ihr Gerät innerhalb eines Monats abmelden… Niemand käme zu Schaden, keine mehr Arbeitslosen, keine gekündigten ORF-Mitarbeiter, aber ein mächtiges Zeichen…

 


KW 24

 Zuerst möchte ich heute meinem jüngsten Mitarbeiter gratulieren. Sebastian hat in der Vorwoche die Matura mit gutem Erfolg bestanden und das ohne einen einzigen Urlaubstag. „Herzlichen Glückwunsch und genieße diese besondere Zeit ohne Verpflichtungen!“

 

Angekündigt hätte ich es ja bereits für die vergangene Woche, das Wetter hat mir aber einen Strich durch die Rechnung gemacht. Dennoch, aufgehoben ist nicht aufgeschoben: Ab sofort sind heurige Erdäpfel erhältlich! Im Kistl merkt man es bereits auch: Es beginnt sich zu ändern und schön langsam kommt das Sommergemüse in den Vordergrund. Übrigens: die Kirschen schmecken wunderbar!

 


KW 22

Gewürze und Kräuter sind in einer guten Küche immer vorhanden. Ich bin auf diesem Gebiet kein Spezialist und habe es auch nicht vor zu werden, dennoch fallen mir bei meinen (Wald)-Spaziergängen immer wieder Kräuter und Wildblumen auf, die wir in der Küche verwenden können. Dazu sehe ich in (Vor-)Gärten unzählige Sträucher, die in der Küche sowohl frisch als auch getrocknet Verwendung finden. Ich habe vor einiger Zeit ganz banal mit Lorbeer begonnen, jetzt kommen Basilikum und Rosmarin hinzu. Sollte jemand bei sich zu viel von etwas haben, bin ich gerne bereit diese gegen eine entsprechende Gegenleistung in eine sinnvolle Verwendung überzuführen.

 


KW 21

 

Ein unbeständiges Wetter wie heute bringt mir die Zeit Liegengelassenes nachzuholen. So auch das Verschicken des wöchentlichen Newsletters. Für die meisten Leser ist es noch die zu spät, für die Dienstagskunden aber doch. Ich möchte, wenn es meine Zeit erlaubt und ich die Motivation habe, wieder Montagvormittag ausschicken. Sollte es nicht sein, einfach von der Preisliste der Vorwoche, die auch auf der Homepage ersichtlich ist bestellen – soviel ändert sich ja nicht. Und etwas Neues gibt es eine Woche später bestimmt auch noch.

 

Nach dem Motto „ Spread the spirit des gesunden Kistls“ geben wir ab morgen in den Kistln die neuen Visitenkarten dazu, mit den aktuellen Lieferzeiten und -orten, den neuen Preisen und der Info zum Abhofverkauf.

 

Ich wünsche allen, die sich bereits im Urlaub befinden, bzw. demnächst fahren, alles Gute und freue mich auf ein gesundes Wiedersehen.


KW 18

Jetzt geht es mit der Arbeit auf den Feldern vor allem mit dem Gemüse richtig los. Schließlich möchte ich in den kommenden Wochen und Monaten ernten, damit wir wieder eine schöne und abwechslungsreiche Produktpalette zusammenstellen können. Leider wächst ja nicht nur das Gemüse sondern mittlerweile auch sämtliche Beikräuter, die in Schach gehalten werden müssen, wenn sie nicht als Konkurrenten auftreten sollen.

Ich bitte in nächster Zeit mich ausschließlich über Mail und SMS zu kontaktieren. Ich habe draußen kein Handy dabei und kann sowieso am Feld nichts ausrichten.

Ansonsten bleibt selbstverständlich alles wie es bisher war, nur vielleicht noch etwas besser.


KW 17

Sowie eine Entenmutter in Kauf nehmen muss von Mücken gestochen zu werden, damit ihre Kleinen nicht verhungern, muss auch ich in Kauf nehmen, freitags am Markt im Regen zu stehen. Es scheint ja mittlerweile eine Regelmäßigkeit zu werden. Es stört mich nicht mehr sonderlich, denn auf der anderen Seite benötige ich für meine Pflanzen den Regen, damit ich später Obst und Gemüse zum Verkauf anbieten kann. Und wenn es am Freitag regnet bleibt mir an den anderen Tagen trockenes Wetter für die Feldarbeit.


KW 15

Der Markt wird diese Woche bereits am Donnerstag stattfinden, da in der Gemeinde am Karfreitag nicht gearbeitet wird. Aus diesem Grund biete ich am Freitag von 8:00 bis 18:00 Uhr einen zusätzlichen Abhof- Verkauf an. Am Samstag ist der Abhof-Verkauf wie gewohnt von 9:00 bis 14:00 Uhr. Die Zustellungen bleiben wie gewohnt.  

 

Ich wünsche allen erholsame Osterfeiertage!


KW 14

Hast du dir schon mal vorgestellt, wie es diesen kleinen, zierlichen, filigranen Blüten ergeht, wenn sie so einen Wetterumschwung, den wir jetzt am Wochenende erlebt haben, durchmachen müssen? Ganz ungeschützt und frei auf den Bäumen. Es sind ja auch noch keine Blätter da, die ihnen etwas Schutz bieten könnten. Und noch dazu kommt, dass sich auch die Bienen aus ihren Stöcken bei solchen Temperaturen nicht herauswagen um die Blüten bestäuben. Mal sehen, was mit den Marillen und zum Teil den Birnen wird.

Seit dem Wochenende dürfte ich auch endlich in der Sommerzeit angekommen sein. Für mich persönlich ist diese eine Stunde eine wahre Tortour. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich aufgrund meiner Tätigkeit zu sehr mit der Natur verbunden bin und mir solche künstlichen Eingriffe ganz und gar nicht guttun. Meinen Hühnern war es wurscht, was kümmert sie die Uhrzeit. Vielleicht sollte ich mir auch ein Beispiel an ihnen nehmen.

 

Ab dieser Woche ist wieder der frische Frühjahrschinakohl mit ganz viel grünen Blättern erhältlich. Und im Glas haben wir rote Rüben als Salat eingelegt. – Ich muss sagen, mir schmeckt´s. Bis in den Mai wird es die rohen roten Rüben selbstverständlich auch noch geben.


" Ich bin für jeden Morgen dankbar,

denn so kann ich besser werden als am Tag zuvor"

 


KW 12

Früher hatte ich keine Antwort parat, als mich Menschen mit dem Satz konfrontierten: „Ich brauche kein Kistl. Ich koche eh nicht!“ Seit drei Wochen gibt es eine sehr einfache Antwort darauf: „ Dann bestell dir doch ein „Ich-koche-nicht-Kistl!“

Aufmerksame Besucher meiner Homepage haben das Angebot bereits entdeckt. Das Kistl beinhaltet nur Produkte, die roh zubereitet und gegessen werden können. Es ist nicht mal eine Herdplatte notwendig.

 

Wie jetzt, mehr Erdäpfelsorten auf der Liste als im Winter? Ja, einige Sorten habe ich heuer euch bewusst vorenthalten und in den Erdkeller über den Winter verbannt. Jetzt, wo nicht mehr die kalten Temperaturen den Freitagmorgen am Markt beherrschen, holen wir sie Woche für Woche frisch in Kisten heraus, waschen sie und bieten sie gerne an. Sie sehen nicht nur wie Heurige aus, sondern schmecken genauso hervorragend.

 

In den vergangenen Tagen bin ich des öfteren gefragt worden, wie es mir mit der Trockenheit geht. Weder der fehlende Niederschlag noch die tiefen Temperaturen in der Früh bereiten mir Kopfzerbrechen. Der nächste Niederschlag in welcher Form auch immer wird kommen und je länger die Tage werden umso wärmer wird es und das auch am Morgen. Was mich in Wahrheit beängstigt sind die steigenden Preise, nämlich nicht nur in einem Sektor sondern generell und überhaupt und niemand kann vorhersagen wann und ab welchen Beträgen der Plafond erreicht ist. Solange der Bedarf nicht gedeckt ist, wird es nicht nach unten gehen. Selbst wenn eine Regierung Maßnahmen trifft, werden sie auf lange Sicht nichts bringen, weil einerseits die Budgetlöcher früher oder später gestopft werden müssen, andrerseits Maßnahmen meistens kleine Unternehmen umsetzen müssen, die dann nur durch Querfinanzierung und -förderung über die Runden kommen. Ich selbst muss aktiv werden und schauen, in welchen Bereichen ich – vor allem im privaten Bereich - den Sparstift ansetzen kann bzw. ob in meinem Betrieb „eh alle Fässer dicht sind.“ Nur Warten und auf irgendwelche Unterstützungen hoffen, wird zu wenig sein.

 


"Meine Selbstständigekeit als Bauer werde

ich um keinen Preis aufgeben,

zu sehr bin ich mit den Bauern verbunden,

die ihr Leben in den Aufständen und Kriegen für ihre Freiheit und Unabhängigkeit gaben."

 


KW 11

 

Vom westlichen Schilfgürtel des Neusiedlersees bis zum Strand des Neufelder Sees ist das „Gesunde Kistl“ für alle zu haben. Mörbisch wird nämlich ab dieser Woche auch Dienstags beliefert.

 

Da viele neue Leser meines Newsletters in letzter Zeit dazugestoßen sind: Die Produktliste ist immer die aktuelle der laufenden Woche. Das heißt, aus diesem Angebot kann jederzeit (zusätzlich) bestellt werden. Ich brauche die Bestellung spätestens am Abend vor dem Liefertag, damit wir morgens die entsprechenden Mengen ernten und vorbereiten können. Bestellungen bitte per mail oder SMS – telefonisch kann ich bestenfalls nur abends zurückrufen.

 

Es „knoflt“ bereits im Wald. Der erste Bärlauch ist ab dieser Woche verfügbar. Und auch mit der Ernte des Jungknoblauch haben wir begonnen. Das sind die frischen kleinen grünen Bünde, die aussehen, wie der Jungzwiebel aber zum Unterschied keine Röhren sondern flache Blätter besitzen wie der Porrée. Es können sowohl die kleine Knolle als auch das gesamte Blattwerk roh und verarbeitet vor allem als Würze verwendet werden. Da der Jungknoblauch noch richtig im Saft ist, schmeckt er intensiver und kräftiger als der ausgewachsene – also Vorsicht beim Dosieren. Sollte die kleine Knolle eintrocknen, ist das auch kein Problem, da der erwachsene Knoblauch ja auch getrocknet verwendet wird.


" Geld ist nur ein Durchlaufposten.

Wichtig ist nur, dass man es hat, wenn man es braucht."

(Die Traktorfüllung vergangene Woche € 280,00)

 


KW 10

 

Ab dieser Woche besteht wieder die Möglichkeit direkt Abhof einzukaufen:

Für alle, die es nicht auf den Markt schaffen, die selber Produkte aussuchen wollen, denen das Kistl zu wenig ist, die nur am Wochenende in Eisenstadt sind, für die es praktischer ist:

 

Samstags 9:00 bis 14:00

 

Selbstverständlich bleiben alle anderen Services aufrecht: Kistl, Markt, Zustellung, Abholung ab Hof unter der Woche.

Ab Freitag kann am Markt wieder der Italienischkurs fortgesetzt werden, Fabio ist wieder mit dabei!

Für alle die den Gemüsefond in den letzten Wochen vermisst haben: Ich habe am Wochenende wieder ordentlich gekocht und abgefüllt. Es folgen nun weiters wieder die Brokkolicreme und neu das Rucolapesto im Glas.

Wir ernten diese Woche den ersten Blattsalat. Dafür habe ich einen kleinen Trick, auf den ich vor einigen Jahren zufällig gestoßen bin, angewendet. Wenn man den Salat im Herbst erntet, die Wurzeln aber überwintern lässt, bildet sich danach noch einmal ein schöner Salatkopf aus (ausgenommen der gewöhnliche Kopfsalat, da gibt es nur gschmackige grüne Blätter – für den Eigengebrauch auch gut). Wann es erntbar ist, hängt von Wetter- und Lichtbedingungen ab. Ein- zweimal die Erde um die Wurzeln lockern, hilft selbstverständlich auch.


" Ich möchte meine Sache gut machen,

sonst wäre es ja Zeitverschwendung."


KW 9

Hurra, die ersten Jungpflanzen sind eingetroffen – Salat und Kohlrabi. Über das Wochenende sind sie in den Pflanzkisten draußen geblieben, damit sie sich an die neuen Wetterverhältnisse und rauen Lebensbedingungen anpassen können. Auch das Gießen habe ich dramatisch reduziert, damit sich das Wurzelwachstum kräftigt und die Wurzelhärchen auf die Suche nach unterirdischem Wasser machen. Diese Woche werden wir auch noch die Frühkartoffeln, die mittlerweile schon schöne Triebe zeigen, in die Erde verstecken, um bereits im Juni frische Heurige anbieten zu können.

 

Fabio ist diese Woche zu Hause in Italien bei der Familie und schneidet die Olivenbäume. Leider sieht es mit dem Schneefall vom Wochenende sehr weihnachtlich aus. Am Marktstand stehe ich somit diesen Freitag alleine – also ein bisschen mehr Zeit einplanen oder bis Donnerstagabend vorbestellen.


KW 8

 

Demnächst starten wir mit dem Abhof- Verkauf am Betrieb wieder. Die genauen Zeiten folgen in Bälde. So können Kunden, die nicht am Markt kommen können, aber selber die Produkte auswählen möchten wieder in Ruhe einkaufen kommen.

Alle bisherigen Services bleiben selbstverständlich aufrecht.

 

Immer wieder erreichen mich Mails nicht nur mit Bestellungen oder Gemüsefotos. Diese Woche habe ich unter anderem eine Mail erhalten, die ich mit euch gerne teilen möchte:

„Lieber Johannes,

wir sind sehr glücklich mit dem Kistl und unseren Zusatzbestellungen! Das Gemüse ist immer frisch, lecker und abwechslungsreich! Das freut mich sehr, dass wir  unser Obst und Gemüse ohne Verpackung und gleich von nebenan  bekommen.

Deswegen bezahlen wir gern deine Arbeit und die Arbeit von deinem Team!

Der Aufwand soll sich für euch rentieren. So sind wir mit allen Preisänderungen einverstanden!“


" Sie sind das Gesunde Kistl?"

(JKunde am Markt )


KW 7

Leider machen die derzeitigen Preissteigerungen auch vor meinem Betrieb vor allem bei Saatgut und Betriebsmittel nicht Halt. Nach längerem Überlegen habe ich mich entschlossen die Kistlpreise zu erhöhen. Nach 10 (kleines Kistl) bzw. 12 (großes Kistl) Jahren, sodass ab 1. März das kleine € 9,00 und das große Kistl € 12,00 kosten werden.

 

Meinen Betrieb führe ich seit 2013 ohne irgendwelche Förderungen, weil ich mich weder von irgendwelchen Unterstützungen abhängig machen noch mich schubladisieren lassen möchte.

 

Ich hoffe ich stoße auf euer Verständnis…

 

 


KW 6

Ist es noch Herbst oder Winter oder doch schon Frühjahr? Täglich ein bisschen von jedem. Es erschwert die Planung und die Arbeit draußen. Kaum trocknet der Wind die Felder ab, regnet es in der Nacht oder am nächsten Tag. Auch die laufenden Ernten sind mühsam und bringen Verzögerungen mit sich.

 

Es wäre nämlich schon an der Zeit Radieschen, Spinat aber auch Frühkarotten zu pflanzen.   

 

Doch wie es bei mir von Anfang an war: Ich muss mich in Geduld üben und Ruhe bewahren…

 


" Nach Worten folgen Taten!"

(Johannes N.,voller Ideen)



KW 4

 

Es geht noch mehr. Letzte Woche habe ich mir einen zweiten gebrauchten Lieferwagen zugelegt. Eigentlich nichts besonderes. Er soll entlasten und die Zustellungen beschleunigen. Auch das Herrichten der Lieferungen soll durch ihn vereinfacht und optimiert werden. Mal sehen ob mein Plan so aufgeht, wie ich es mir vorstelle und mein finanzieller Rahmen nicht gesprengt wird.

Ansonsten ist es jetzt aufgrund der Witterung vor allem draußen ruhig. Zeit endlich auch drinnen nach dem rechten zu sehen und die Baustellen abarbeiten und da hat sich seit dem Herbst einiges aufgestaut… Und was jetzt ganz wichtig ist: Der Anbau- und Pflanzplan für die kommenden Monate


" Ich mag Pflanzen. Um zu Überleben können sie schnell ihre Strategie ändern -

wie Politiker."


 

KW 1

 

Willkommen im Jahr 2022! Hätten wir uns vor zehn Jahren vorstellen können, dort zu sein, wo wir es heute sind?

 

Was ist das nun? Morgens um 6.00 Uhr 15 Grad? Wenn es nicht soviel in den letzten Tagen geregnet hätte, wäre ich versucht das erste Gemüse heuer anzubauen. Aber Achtung, Geduld ist noch gefragt. Es ist grad mal Neujahr.

 

Ich hoffe, dass die Obstbäume nicht zum Austreiben beginnen, wenn es noch ein paar Tage so warm bleibt. Und Bäume das ist das Stichwort für heute: Es kann mit dem Baumschnitt begonnen werden, je nachdem wieviel man bereits im (Spät-)sommer getan hat. Gar nichts? Dann bitte warten bis Ende Feber Anfang März, sonst ist möglicherweise all die Mühe, die man sich jetzt antut dahin. Warum? Wenn das Laub der Bäume noch grün ist, beginnt nach der Ernte der Baum mit dem Einlagern der Nährstoffe für den Winter. Dieser Wintervorrat dient einerseits zum Übertauchen der kalten Jahreszeit, andrerseits zum Austrieb für das kommende Frühjahr. Je mehr Laub zur Verfügung steht umso mehr kommt aufs Lager, solange bis die Blätter ausgesaugt und sich dadurch verfärben. Selbstverständlich holen die Bäume mit Hilfe der Wurzeln auch direkt aus dem Boden ihre Vitamine. Schneidet man nun zu früh vor dem Austrieb Äste weg, liegen zu viele Nährstoffe auf Lager und der Baum weiß nichts anderes mit dem Überschuss zutun, als neue Äste zu bilden und dadurch Holz zu produzieren. Und das wollen wir ja nicht, wir wollen Obst.

 

Deswegen ist es sinnvoller, über das ganze Jahr (ausgenommen während der Blütezeit) etwas mehr und dann mal weniger als die gesamte Arbeit nur für den Winter zu lassen.

 

Und wie man nun zu welcher Zeit richtig schneidet? Man kann Bücher füllen. Ich werde versuchen, meine Baumarbeiten zeitgerecht einfließen zu lassen. Fragen jederzeit gerne willkommen.


" Ich liebe Krisen, weil ich dann Entscheidungen treffen muss.

Jeden Ballast und Unnötiges muss ich plötzlich liegen lassen."


 

KW 49

 

Das Ende des Jahres naht sich mit Riesenschritten – hoffentlich ist alles erledigt, was wir alle im heurigen Jahr geplant haben. Natürlich wurden uns einige Striche durch die Rechnung gemacht, was soll´s? Aufgeschoben ist nicht aufgehoben und das Neue Jahr bringt nicht nur neue Pläne sondern bietet uns auch die Möglichkeit Liegengelassenes nachzuholen.

 

Bevor es soweit ist, stehen einige Feiertage, an denen auch mein Betrieb ruht, an (ausgenommen sind da natürlich meine Damen im Stall - denen hab ich es noch nicht beibringen können, auch wenn ich es ihnen gern mal vergönnen würde).

Aus diesem Grund gibt es einige Änderungen bei den Zustelltagen und an den Markttagen:

 

Wochenmarkt am Donnerstag 23.12. und Donnerstag 30.12.

 

Dienstag, 21.12. und 28.12. bleiben unverändert

 

Mittwoch, 22. und 29.12. vorverlegte Zustellungen statt Donnerstag

 

Donnerstag, 23. und 30.12 vorverlegte Zustellungen statt Freitag

 

Freitag, 24.12. und 31.12. vorverlegte Zustellungen statt Samstag

 

KW 1 wieder in gewohnter Weise

 

Sollte jemand das Kistl über die Feiertage nicht benötigen bitte persönlich, per mail oder SMS unter 0676/ 5700 518 melden.

 


KW 48

Eh, klar: Der Wintereinbruch musste natürlich und selbstverständlich an einem Freitagvormittag, unserem Markttag kommen! Ich muss gestehen, so kalt und gruselig habe ich 0° C nicht in Erinnerung, obwohl ich warm angezogen war und nur die oberste Schicht nass wurde. Wir sind es halt nicht mehr gewöhnt – vor allem den Regen. Mein großes DANKE gilt meinen Kunden, die trotz der widrigen Umstände einkaufen gekommen sind.

 

Und vor der ersten Frostnacht ist es bei uns draußen auch noch einmal ordentlich zugegangen: Die letzten Ernten von Paprika, Melanzani, Zucchini und Gurken. Ende November hat es das in dieser Form noch nicht gegeben. Jetzt gibt es vom Fruchtgemüse noch das, was am Lager liegt.

 

Auch die beiden Kürbissorten – „Langer von Nizza“ und der Ofenkürbis „Crown Prince“, die einen Frost brauchen, um reif und lagerfähig zu werden, sind unter Dach und schmecken sensationell.

 


"" Wenn ich vor dem Sterben keine Angst habe

warum soll ich mich vor der Arbeit fürchten?"


KW 47

Ich bin sauer, warum?

 

Weil dieser Lockdown schlicht vermeidbar gewesen wäre, mit ein bisschen mehr Disziplin und Solidarität – ohne diesem permanenten egoistischen Ich-Ich-Ich-Gejammere.

 

Wie bereits die Male davor:

 

 

 

Wir arbeiten weiter.

 

Wir stellen zu.

 

Wir sind da.

 

Der Wochenmarkt findet statt. Fabio und ich stehen wieder auf unserem „Stammplatz“ vor Optik Hengge, neben dem Stadtrestaurant.

Abholungen Abhof sind weiterhin nach Vorbestellung in bereits praktizierter Weise möglich.

Selbstverständlich stellen weiterhin in gewohnter Weise zu. Damit das auch in Zukunft weiterhin „reibungslos“ funktioniert, sucht das „Gesunde Kistl“ Verstärkung:

 

Arbeitszeit: Dienstag 4 Stunden tagsüber (freie Zeiteinteilung)

                      Samstag 10:00 bis 14:00

                      ganzjährig

 

Aufgaben: Kistln herrichten

                    Bestellungen vorbereiten

                    Anfallende kleine Tätigkeiten in und um die Vorbereitungsräume

 

Bevorzugt Schüler/in und Studierende.

Bezahlung erfolgt laut KV Landwirtschaft.

Es gelten die österreichischen Arbeits- und Sozialversicherungsbestimmungen.

 


 

KW 45

Wieso meine Karotten so groß und gerade werden?

 

Wir sind bei der Hauptsorte angelangt und sie sind derzeit wirkliche Prachtstücke. Grundsätzlich hat das zwei Gründe:

 

  1. Stallmist wirkt.
  2. Dammanbau macht Sinn.

 

Im Stallmist unserer Hühner sind alle essentiellen Nährstoffe vorhanden, die Pflanzen in ihrer Wachstumsphase brauchen. Mindestens zweimal im Jahr wird der Mist – ich würde sagen der Gratisdünger – ausgebracht entweder bereits im Herbst oder im zeitigen Frühjahr und ab einer gewissen Bodentemperatur beginnen Bakterien mit der Freisetzung der Mineralstoffe und die Pflanze kann je nach Bedarf zu sich nehmen, was sie gerade eben braucht. Ist von etwas zu wenig vorhanden, gibt es Mangelerscheinungen in Form von Missbildungen (Zweifüssigkeit, Hohlwüchse, Verfärbungen…). Zuviel Stickstoff ist auch nicht gut, da dadurch die Lagerfähigkeit stark begrenzt wird.  

 

Seit einigen Jahren baue ich viele Gemüsesorten am Damm an. Das heißt die Jungpflanzen oder Samen kommen auf einen erhöhten Erdhügel, der vorher mit einem entsprechenden Gerät gezogen wird. Der Vorteil ist, dass die Erde im Damm schön locker ist und die Pflanze gute zwanzig Zentimeter Platz hat, bevor sie überhaupt an die „normale“ Erdkruste stoßen. Und die bleibt im Normalfall auch weich, da sämtliche Maschinen und auch wir Menschen zwischen den Reihen arbeiten. Das Dammsystem erleichtert auch die Arbeiten um die Feldhygiene und ist bei der Bewässerung hilfreich.

 

Ein weiterer Grund liegt daran, dass sämtliche Wurzelgemüsesorten nachtaktiv sind, das heißt sie mögen nicht die langen, heißen Tage des Sommers, sondern beginnen eigentlich erst ab der zweiten Augusthälfte richtig zu wachsen.

 

Ein weiteres Kriterium ist natürlich die Sortenauswahl und die Saatgutqualität, je gerader und glatter die Oberfläche des Wurzelgemüses umso besser gefällt ihr der Standort. Da hab ich selber sehr viel probieren müssen und Lehrgeld bezahlt.